Unser Bordhund Charlie

Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit mit unserem Bordhund Charlie.

 

Charlie ist ein Australian Shepherd und gehört zur Gruppe der Hüte- und Treibhunde, die Rasse wird auch liebevoll "Aussie" genannt. Gut, das Charlie unser dritter Hund ist, denn ein Australian Shepherd ist ein faszinierender und anspruchsvoller Begleiter. Charlie lernt sehr schnell, leider nicht nur die Dinge, die er lernen soll. Er lernt genau so schnell die Sachen, die er nicht lernen soll. Ein kleiner Moment der Nachgiebigkeit und schon hat er gelernt diesen für sich zu nutzen. Er ist ein sehr wacher und aufmerksamer Hund, immer zu 120% bei der Sache. In unseren Gesprächen erkennt er viele Signalworte, so ist zum Beispiel das Wort "gehen" für ihn das Signal sofort aufzuspringen. Am Ankerplatz springt er nach dem Wort "gehen" in unseren Tender und im Hafen steht er sofort an Land.

 

Ein Aussie ist ein Arbeitshund, der seinen Anlagen entsprechend gefördert werden will. Das bedeutet für uns ihm auch an Bord eine anspruchsvolle Beschäftigung zu bieten. Nicht nur seine körperliche, vielmehr vor allem seine geistige Auslastung ist an Bord eine stete Herausforderung. So haben wir eine Reihe von Bordspielen wie eine Tauschlinge von der Winsche heben, Leckerchen aus einem Tuch auspacken, Leckerchen an Bord und in der Kabine suchen oder Knoten lösen. Auch binden wir ihn oft in unsere Tätigkeiten ein, er trägt geeignete Gegenständer zum Partner oder hebt diese auf und gibt sie in die Hand. Allerdings bei einem heruntergefallenen Brötchen ignoriert er das Hand-Komando. Für seine körperliche Auslastung bekommt er normalerweise am Morgen und am Abend seinen Spaziergang. Als schöner Nebeneffekt haben wir uns angewöhnt unser Tagesziel am frühen Nachmittag zu erreichen, um ausreichend Zeit zur Erkundung der Umgebung oder der Ortschaft zu haben.

 

Nur mit dem nassen Element und mit Gewitter hat er es nicht so sehr. Wasser, maximal bis zum Bauch. Wenn es donnert, beginnt Charlie am ganzen Körper zu zittern und will nur noch wegrennen und sich verkriechen, was an Bord nicht so einfach ist.

Charlie in seiner Segelstellung

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© Rainer Klotz